Schulung für den Ernstfall in der Tafel: Defibrillator
Hygiene- und Sicherheitskonzept der Freisinger Tafel e.V.

Sie können die Tafel unterstützen:
  • durch aktive Mitarbeit als Fahrer oder Mitfahrer bei den Sammeltouren,
  • durch Mitarbeit in der Sortierung und Aufbereitung der gesammelten Waren,
  • durch Mitarbeit bei der Ausgabe,
  • durch Warenspenden (vor allem haltbare Waren und Pflegeprodukten)
  • durch  Geldspenden, bevorzugt mit Zweckbindung für Ankauf von Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs.

Die Arbeitszeiten sind:
  • Aufbereitung und Sortierung: Dienstag und Donnerstag, 8:00 bis 12:00 Uhr
  • Abpacken und  Ausgabe: Mittwoch: 7:30 bis 11:30 Uhr; Donnerstag : 13:00 bis 15:30 Uhr.
  • Sammelfahrten: Dienstag und Donnerstag: 7:30 bis 10:30 Uhr  sowie bei Bedarf an anderen Tagen und zu anderen Zeiten nach Vereinbarung.
Helfer sind mit der Mitgliedschaft im Verein in der vereinseigenen Unfallversicherung versichert. 
 

Schulung für den Ernstfall in der Tafel: Defibrillator 

Am 14.10.20 nahm Herr Wendt die Einweisung in den Defibrillator vor, der ab sofort der Tafel zur Verfügung steht und im Ernstfall Leben von Mitarbeitern oder Kunden retten soll. Insgesamt nahmen 9 interessierte Tafel-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Schulung teil. Der Defibrillator befindet sich im vorderen Raum der Tafel in einem Kasten.

Ein Defibrillator ist ein Gerät, das über Elektroden Stromstöße abgibt, um einen gestörten Herzrhythmus in den natürlichen Takt zu bringen. Die Maschine wird eingesetzt, wenn folgende Symptome zu beobachten sind: Bewusstlosigkeit, keine Atmung oder keine sonstigen Lebenszeichen.

 Es sollten – wenn möglich - immer zwei Helfer vorhanden sein. Während die eine Person mit den lebensnotwendigen Herz-Druckmassagen beginnt, bedinet die andere Person den Defibrillator. Bevor der Defibrillator angeschlossen wird, sind ggf. Kleidungsstücke zu durchtrennen und Haare an der Brust abzurasieren, damit die beiden Pads gut halten. Ein Pad wird links unterhalb der Schulter und der andere seitlich rechts auf Höhe der Brust gesetzt.

Das Gerät ist auch von einem Laien einfach zu bedienen, indem man sich strikt an die entsprechenden Sprach-Anweisungen hält.

Beim Schock-Stromschlag ist die gelbe Taste zu drücken. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass man dabei keine Berührung bzw. keinen unmittelbaren Kontakt mit dem Patienten hat, sonst erleidet man selbst einen Stromschlag.

Auf Anweisung des Geräts wiederholt man die Vorgänge und führt weiterhin die Herz-Druckmassagen auf dem Brustkorb (etwa 5 cm eindrücken) durch, bis ärztliche Hilfe eintrifft..

Wir hoffen, dass der Ernstfall nie eintritt, sind aber froh, dass uns dieses medizinische Hilfsmittel zur Verfügung steht. 


Für die Helferinnen und Helfer ist Corona bedingt zu beachten:
 
Das Hygiene- und Sicherheitskonzept für die Freisinger Tafel ist Richtschnur des gesamten Handelns. Dazu gehören besonders:
  • Mund-Nasen-Schutz ist während der gesamten Tafelarbeit zu tragen
  • der Mindestabstand von 1,5 m ist strikt einzuhalten
  • beim Betreten und Verlassen des Gebäudes Hände desinfizieren
  • regelmäßig und gründlich Hände waschen
  • arbeitsteiliges Arbeiten, jeder an seinem Platz
  • keine langen Kundengespräche führen
  • Arbeitstische nach Arbeitsende desinfizieren.

Hygiene- und Sicherheitskonzept der Freisinger Tafel e.V.

Hygiene- und Sicherheitskonzept der Freisinger Tafel e.V. mit angepassten Verfahrensabläufen
I. Allgemeines

Die Wiedereröffnung gestaltet sich viel schwieriger als die Schließung. Wir wollen gerne den Bedürftigen
wieder helfen, müssen aber zugleich dafür sorgen, dass die Gesundheit und das Leben von uns und von
unseren Kunden nicht riskiert wird. Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten von uns der Risikogruppe
angehören. In der Zwischenzeit haben wir alle Hilfsmittel, wie Masken, Trennschutzwände etc. erhalten,
die für die Wiederaufnahme erforderlich sind.
Trotz aller Schwierigkeiten halten wir es für vertretbar, den Tafelbetrieb wieder aufzunehmen, allerdings
unter Einschränkungen. Es ist aber unabdingbar, dass sich jeder diszipliniert an die festgelegten Regeln
hält.
Dieses Sicherheitskonzept basiert auf den aktuell geltenden gesetzlichen Vorschriften sowie den Empfehlungen
der Deutschen Tafel und des RKI. Es wird bei Bedarf, d.h. bei Änderung der Gesetzeslage
oder der Hygiene-Empfehlungen aktualisiert.
Alle aktiven Helferinnen und Helfer erhalten dieses Sicherheitskonzept per E-Mail. Wer dieses Konzept
– aus welchen Gründen auch immer – ablehnt, den können wir leider bis auf weiteres nicht in der Tafel
mitarbeiten lassen. Im Übrigen bitten wir alle aktiven Helferinnen und Helfer um Mitteilung, wenn sie aus
sonstigen Gründen ihre Mitarbeit bei der Tafel beenden bzw. nur für eine begrenzte Zeit nicht aufnehmen
wollen.
Zu eurer Information: die unterstrichenen Passagen bzw. Wörter sind aus Platzgründen mit einem Link
versehen. Beim Öffnen des Links bekommt ihr weitere Informationen zu dem betreffenden Thema.
Für die Hygiene und Sicherheit sind wir alle verantwortlich!
Zunächst ist natürlich der Vorstand als das für den Verein zuständige Organ für die Sicherheit verantwortlich.
In vielen Gesprächen, die in Videokonferenzen abgehalten wurden, und in Tests wurde nach
bestem Wissen und Gewissen dieses Hygiene- und Sicherheitskonzept erarbeitet, um die Gesundheit
aller Personen während des Tafelbetriebes bestmöglich zu schützen.
Dieses Hygiene- und Sicherheitskonzept stellt die Basis dessen dar, was der Vorstand rechtlich vertreten
kann. Für die Umsetzung der ausgearbeiteten Regeln sind der Betriebsleiter Gerold Blaumoser
und Klaus König verantwortlich. Beide sorgen dafür, dass die Regeln strikt und ausnahmslos eingehalten
werden. Beide legen auch einen verbindlichen Arbeitsplan fest, welche Helferinnen und Helfer
an welchen Tagen zum Einsatz kommen.
Im Übrigen liegt es in der Eigenverantwortung aller Helfer als auch aller Kunden, dass sich die
Gefahr einer Ansteckung nicht konkretisiert.

II. Allgemeine Verhaltensregeln
1. Meldepflicht bei Corona
Was ist zu tun?
Die Corona-Erkrankung eines Tafelmitarbeiters oder eines Kunden als auch bereits der Verdacht auf
diese Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine Corona-Infektion, ist den Verantwortlichen der Tafel
unverzüglich zu melden und wird dann von einem Vorstandsmitglied dem örtlichen Gesundheitsamt
umgehend zur Kenntnis gebracht. Zu melden ist auch, wenn ein Mitarbeiter oder Kunde Kontakt mit
einer Person hatte, die an dem Corona-Virus erkrankt ist.

2.Hygiene-Schulung für Mitarbeiter der Tafel
Wer braucht diese Schulung?
Eine Hygiene-Schulung vor der erstmaligen Ausübung der Arbeit in der Tafel ist gemäß § 43 des
Infek tionsschutzgesetze s (IfSG) vorgeschrieben, um übertragbaren Erkrankungen beim Menschen
vorzubeugen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Hierzu Folgendes:
Tafel-Mitarbeiter, die bereits vom Gesundheitsamt oder vom ärztlichen Hygienebeauftragten der Tafel
eine Hygiene-Schulung erhalten haben, benötigen keine erneute Schulung.
Den erforderlichen Nachweis der Belehrung und Schulung benötigen aber diejenigen Helfer, die bislang
noch keine Schulung erhalten haben bzw. die erst neu zur Tafel hinzugekommen sind. Es besteht die
Möglichkeit entweder auf Kosten unserer Tafel eine online-Schulung bei der Tafel Deutschland (vgl. die
kürzliche Information per E-Mail) oder eine Schulung beim örtlichen Gesundheitsamt zu absolvieren.
Ohne einen entsprechenden Nachweis ist keine Mitarbeit im Innenbereich der Tafel möglich. Helfer, die
ausschließlich im Außenbereich tätig sind und keinen Kontakt zu Lebensmitteln haben (z.B. Helfer zur
Überwachung des Mindestabstandes im Außenbereich), benötigen keine Hygiene-Schulung.

3. Kein Zugang zur Tafel
Wann darf ich nicht zur Tafel?
Keine Person - weder Helfer noch Kunde - darf die Tafel aufsuchen, wenn sie an dem Corona-Virus
positiv getestet wurde oder an typischen Corona-Symptomen leidet, z.B. Fieber, Husten, starker
Schnupfen, Kopf-und Gliederschmerzen oder Magen/Darmbeschwerden, auch wenn sie nicht auf
Corona zurückzuführen sind.
Sollte ein Helfer oder ein Kunde trotzdem die Tafel aufsuchen, ist ihm vom Tafelverantwortlichen der
Zugang zu verwehren.
Die mit Corona erkrankten Personen im Helfer- und Kundenkreis sind von den Tafelverantwortlichen mit
Name und Datum zu erfassen und dürfen erst dann wieder zur Tafel kommen, wenn sie ein ärztliches
Unbedenklichkeitsattest vorlegen.

4. Desinfektion der Hände
Was muss ich dabei beachten?
Jede Person – sei es Helfer, sei es Kunde – hat beim Betreten und beim Verlassen der Tafel die Hände
zu desinfizieren. Die Kunden sind notfalls vom Tafelpersonal darauf hinzuweisen.
Bereits in unserer Newsletter 2-2020 haben wir euch die betreffenden Regeln aufgezeigt, auf die wir
Bezug nehmen.

5. Maskenpflicht
Was muss ich dabei beachten?
In Bayern besteht seit dem 27.04.2020 die Maskenpflicht.
Jede Person – Helfer oder Kunde - hat während des Aufenthalts in der Tafel eine Maske zu tragen. Für
Kunden gilt dies bereits beim Aufenthalt im Freien in der Warteschlange vor der Tafel.
Es ist gewährleistet, dass alle Helfer und Kunden von uns Masken erhalten, falls ihnen keine eigenen
Masken zur Verfügung stehen. Die Masken werden vom Tafelverantwortlichen ausgegeben.
Ohne Maske gibt es für Helfer oder Kunden keinen Zugang in die Tafel.

6. Abstandspflicht
Was muss ich dabei beachten?
Jede Person hat während des Aufenthalts in den Räumlichkeiten der Tafel einen Mindestabstand von
1,5 m zu wahren. Für Kunden gilt dies – wie oben bereits erwähnt – bereits beim Aufenthalt im Freien in
der Warteschlange vor der Tafel.

7. Neukunden
Neue Kunden nehmen wir gesondert auf, um den Ausgabevorgang nicht unnötig zu stören. Es empfiehlt
sich die Vereinbarung einer bestimmten Zeit nach der Ausgabe oder eine Registrierung im Tafelfahrzeug
draußen vor dem Gebäude. Dabei sind die vom Neukunden beigebrachten Unterlagen mit dem Handy
zu fotografieren, um sie dann später in die Computerliste einzutragen. Nach der „Not-Registrierung“
können die Neukunden bereits an der Ausgabe teilnehmen. Sie erhalten draußen vor dem Tafelgebäude
von einem Helfer ein Tüte und behindern damit nicht den Ausgabevorgang.

III. Spezielle Verhaltensregeln beim Einsammeln, Sortieren und der Ausgabe der Waren
1. Einsammeln der Waren
Worauf haben Fahrer und Beifahrer oder Einzelfahrer zu achten?
Für die Fahrer und Beifahrer, die zusammen unterwegs sind, gelten folgende Regeln:
Vor und nach der Fahrt haben sich Fahrer und Beifahrer die Hände zu desinfizieren. In jedem Fahrzeug
steht ein Desinfektionsspray zur Verfügung.
Vor und nach jeder Fahrt ist das Lenkrad mit einem Desinfektionsspray zu reinigen und mit einem Papiertuch
abzutrocknen. Die Desinfektion ist vom Fahrer im Fahrtenbuch zu bestätigen (z.B. „Desinfektion
erledigt“).
Es dürfen maximal zwei Personen im Fahrzeug sitzen. Fahrer und Beifahrer haben für den größtmöglichen
Abstand im Fahrzeug zu sorgen, d.h. der Beifahrer sitzt möglichst weit rechts.
Während der Fahrer bei der Autofahrt nach der geltenden Straßenverkehrsordnung keine Maske tragen
darf, hat der Beifahrer eine Maske zu tragen.
Beim Betreten eines Geschäfts im Rahmen der Wareneinsammlung haben Fahrer und Beifahrer die
Maske im Rahmen der bestehenden Maskenpflicht zu tragen.
Kommen Fahrer und Beifahrer zurück zur Tafel und entladen die eingesammelten Waren, tragen beide
ihre Maske. Um nicht mit der Mindestabstandsregelung in Konflikt zu kommen, stellen sie die Waren im
Vorraum bzw. bei Milchprodukten im Gang zum Lagerraum unmittelbar nach der Eingangstür ab (Ausnahme:
Montagsfahrer). Dort werden sie von den Helfern abgeholt und zur Sortierung gebracht. Auf das
Wiegen der Waren verzichten wir.
Bis auf weiteres nehmen wir von den Bäckereien und Konditoreien keine Kuchen und keine Gebäcke
mehr mit, weil dies bei der späteren Warenausgabe in Tüten zu Komplikationen führen würde. Die Tafelverantwortlichen
informieren die Bäckereien und Konditoreien hierüber rechtzeitig.
Für Einzelfahrer beim Einsammeln und späterem Beliefern der bedürftigen, nicht mobilen Personen (ca.
20 Personen) und ggf. für eine geringe Anzahl von sog. Angstpersonen in begründeten Ausnahmefällen,
gelten die o.g. Regeln zur Maskenpflicht sinngemäß.
Dieser Personenkreis wird am Mittwoch Vormittag beliefert. Die Tüten sollten schon vor der Ausgabe
gepackt und im hinteren Teil des Lagers deponiert sein. Sie können dann durch den Gang zum Kühlfahrzeug
gebracht werden, damit eine räumliche Kollision mit der Ausgabe vermieden wird. Die Tüten
werden vom Fahrer vor die Wohnungstür der Kunden gestellt. Ein direkter Kontakt mit dem Kunden ist
unbedingt zu vermeiden; es genügt ein Klingeln an der Wohnungstür. Aus Gründen der Praktikabilität
verzichten wir bei diesen Kunden bis auf weiteres auf den Obolus von 1 Euro pro Warenlieferung. Die
Kunden erhalten bei der ersten Auslieferung der Ware eine schriftliche Information über unsere Vorgehensweise,
indem der Fahrer einen Informationszettel der Ware beilegt.

2. Warensortierung
Was haben die Helferinnen und Helfer zu beachten und wie ist der Ablauf?
Beim Betreten und beim Verlassen der Tafel sind die Hände zu desinfizieren. Nach getaner Arbeit sind
die Türgriffe beim Eingang und bei der Toilette sowie die Arbeitstische mit einem Flächendesinfektionsmittel
sorgfältig zu reinigen. Ferner ist die Sitzfläche nach jedem Toilettengang mit einem Desinfektionsmittel
zu besprühen.
Die Masken- und (!) Abstandspflicht von mindestens 1,5 m ist während des Aufenthalts in der Tafel
einzuhalten. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass nicht kreuz und quer gelaufen wird, sondern die
Positionen möglichst beibehalten werden.
Die Küche bleibt während der Arbeit geschlossen. Allenfalls dürfen dort Eier umgepackt werden.
Aufgrund des Mindestabstandes ist die Zahl der Helferinnen und Helfer auf insgesamt 8 Personen
begrenzt (vgl. auch Skizze zur Ausgabe):
- vier Personen arbeiten beim Sortieren an zwei zusammengestellten Tischen
- zwei Personen arbeiten im hinteren Lagerraum und
- zwei Personen nehmen die von den Fahren abgestellten Waren auf und versorgen die Helfer
mit Waren für den Sortiervorgang.
In den Tafelräumlichkeiten befindet sich außer den 8 Helfern noch ein Tafelverantwortlicher zur Aufsicht.
Weitere Personen dürfen nicht mitarbeiten.

3. Warenausgabe
Was haben die Helferinnen und Helfer zu beachten und wie ist der Ablauf?
Wie beim Sortieren und Verpacken gelten selbstverständlich auch hier die entsprechenden Hygiene -
Maskenpflicht-und (!) Mindestabstandsregeln.
Die beiden Helfer an der Ausgabe tragen außer der Maske zusätzlich einen Kopfschutz aus Plastik
(Visier).
Die Helfer an der Registratur sind durch zwei Plastikwände geschützt, tragen aber auch den Mundschutz.
Die maximale Anzahl der Helfer wird während der Ausgabe aufgrund des Mindestabstandes von 1,5 m
auf 10 Personen beschränkt und zwar wie folgt:
- zwei Personen an der Registratur
- zwei Personen an der Ausgabe
- vier Personen zum Packen der Tüten (die Packer stellen sich jeweils an den linken und rechten Rand
vom Tisch) und
- zwei Personen, die vom hinteren Lagerraum die Waren für die Packer heranbringen
Außer diesen 10 Personen ist nur noch ein Tafelverantwortlicher(Gerold Blaumoser oder Klaus König)
im Innenraum zugelassen.
Darüber hinaus gelten folgende spezifische Regeln:
Die Ausgabe erfolgt ausschließlich in Form von Papier-Tüten. Hierfür stehen sowohl Henkeltüten als
auch Biotüten zur Verfügung:
Milch und andere kantige Verpackungen kommen gesondert in die stabileren Biotüten, weil sich beim
Test herausstellte, dass die Henkeltüten aufgrund des großen Gewichts bzw. bei eckigen Verpackungen
aufreißen können.
Pizzen sind normal werksseitig in Plastikhüllen verpackt. Sie werden ebenso wie Kartoffel am Ausgabetisch
gesondert ausgegeben.
Alle anderen Waren einschließlich Wurst-und Milchprodukte werden in die Henkeltüten gepackt.
Die Helfer arbeiten dabei nach einem Fließbandsystem, d.h. die Waren werden von hinten nach vorne
hinzugenommen bzw. ergänzt, beginnend mit Obst und Gemüse von den kleinen Tischen, über schwere
Produkte wie Zucker, Mehl u.a. vom linken Rand der Packtische hin zu den Backwaren und Süßigkeiten
sowie Salat am rechten Rand. Backwaren und Süßigkeiten sind in den Wandregalen hinter den Packern,
die anderen Produkte in der Mitte der Tische bevorratet, vgl. hierzu auch die Skizze im Anhang.
Um einen gewissen Vorrat an Tüten für die Ausgabe am Mittwoch Vormittag bzw. Donnerstag Nachmittag
zu bekommen, sollte bereits ca. ½ Stunde vor der jeweiligen Ausgabe mit dem Packen der Tüten
begonnen werden.
Je nach Bedarf kann es sein, dass am Dienstag Nachmittag, z.B. von 14-16 Uhr, mit einem neuen
Helfer-Team die Tüten vorgepackt oder Restwaren aus der Sammlung am Vormittag aufgearbeitet
werden, damit bei der Ausgabe am Mittwoch Vormittag entsprechend viele vorgepackte Tüten zur
Verfügung stehen. Den Bedarf legen Gerold Blaumoser und Klaus König fest; diese stellen auch die
Personen für das neue Team zusammen.
Die Küche bleibt während der Ausgabe geschlossen.
Die betreffenden Tische für die Packer, Registratur etc. werden nach getaner Arbeit mit einem Flächendesinfektionsspray
behandelt. Desinfektionsmittel für Flächendesinfektion befinden sich im
Holzschrank.
Spender für Handdesinfektion sind
- am Eingang zum Innenbereich der Tafel (an der Wand fest angebrachter Behälter)
- in der Nähe der Toilette (an der Wand fest angebrachter Behälter) und
- im Regal im Gang zum Lagerraum (mobil)

IV. Spezielle Verhaltensregeln für die Kunden:
Um einen geordneten Ablauf vor und in der Tafel zu erhalten, erfolgt eine Einteilung der Kunden in Gruppen
mit zeitlicher Staffelung und eine spezifische Zuordnung der Kunden über die Ausweisnummer. Nur
in absoluten und begründeten Ausnahmefällen ist eine Abweichung zulässig.
Für alle Kunden gilt sowohl für den Innenraum als auch den Außenbereich die gesetzliche Abstandsregel
von 1,5 m, die Maskenpflicht sowie die bereits zuvor erwähnte Hygienepflicht.

Innenbereich:
Um einen geordneten und ordnungsgemäßen Ablauf im Innenbereich zu erhalten, stellen wir einen Helfer
ab, der sich vor der Eingangstür zur Tafel positioniert und dort dafür sorgt, dass die Kunden ihre Hände
desinfizieren und dass nur die vorgesehene Anzahl von Kunden in den Ausgaberaum gelangt.
Im Ausgaberaum können maximal zwei Kunden Platz finden. Während sich ein Kunde an der Registratur
anmeldet, befindet sich der andere Kunde an der Ausgabestelle. Wenn dann der Kunde die Ausgabestelle
verlässt, kann ein neuer Kunde von draußen nachrücken und die Person, die zuvor an der
Registratur war, rückt zur Ausgabestelle nach. Das Personal der Registratur passt auf, dass diese Regel
eingehalten wird.

Außenbereich:
Im Abstand von 1,5 m werden Markierungen auf dem Teerboden angebracht. Der mittlere Weg ist für den
Zugang zur Tafel und der untere Weg für das Verlassen des Tafelgeländes, für den Weg nach Hause bestimmt.
Auf diese Weise ist gewährleistet, dass ankommende und weggehende Personen nicht in Kontakt
treten können. Der Abstand vom Tafeleingang bis zum Gartentor beträgt ca. 40 m und ist demnach
für etwa 20-25 Personen ausreichend. Die darüber hinausgehende Anzahl von Personen sollte sich
außerhalb der Eingangsvorrichtung (Rolltor) aufhalten.
Um einen geordneten Ablauf im Außenbereich der Tafel zu erreichen, stellen wir zwei weitere Helfer ab.



 
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